Ballonfahrten im Allgäu – Steigen Sie mit ein!

„Ballonfahren ist schön! Ballonfahrten im Allgäu sind noch schöner!“

Das denke ich mir bei jeder meiner Ballonfahrten – immerhin schon mehr als 900 mal war ich in der Luft mit einem Heißluftballon. Davon sind die Ballonfahrten im Allgäu und den Alpen immer etwas ganz besonderes! Nirgend anderswo ist man dem Alpenpanorama näher, nirgendwo anders erlebt man die Alpen so nah und intensiv wie im Heißluftballon. Sie können das auch miterleben! Auf dieser Webseite berichten wir Ihnen das Wichtigste, was sie zu Ballonfahrten in den Bergen und den Alpen wissen müssen!

Ballonfahrten im Allgäu - Steigen Sie mit ein!

Ballonfahrten im Allgäu – Steigen Sie mit ein!

Warum sind die Ballonfahrten im Allgäu so etwas Besonderes?

Die Schneebedeckten Berge von oben zu sehen – wo bekommt man das sonst noch zu sehen? Im Flieger auf dem Weg nach Italien vielleicht? Nichgt nur Wanderer oder Skifahrer können das Allgäu „von oben“ sehen, nein auch im Ballon ist eine gute Sicht über das Allgäu garantiert! Jedenfalls wenn Schnee liegen sollte! Erblicken Sie die Köngisschlösser, den zugefrorenen Forggensee und natürlich die Alpenkette bis zur Zugspritze oder dem Zentis in der Schweiz. Fernsichten bis zu 200 Kilometer sind bei klarem Wetter möglich! Und auch wenn kein Schnee liegt, ist die Aussicht einfach toll.

Doch sehen Sie selbst, hier ein paar Videos unserer Ballonfahrten:

Ballonfahrten im Allgäu

Ballonfahrten im Allgäu

Sie können dabei sein!
Sie können mitfahren und das Allgäu aus dem Ballonkorb erleben! Ballonfahrten im Süden von Deutschland sind etwas ganz besonderes und erfreuen sich großer Beliebtheit. Vor allem im Winter, wenn Schnee liegt bzw. man tagsüber fahren kann, schwebt man am liebsten über das Allgäu im Ballon.
Wir starten im Allgäu von Kempten, Oberstdorf, Sonthofen und Bad Hindelang und freuen uns auf Ihre Mitfahrt.

Wann finden unsere Ballonfahrten im Allgäu statt?
Wir fahren im Januar und Februar 2017 im Allgäu von verschiedenen Startplätzen. Termine finden Sie hier:

Was kostet eine Ballonfahrt im Allgäu und wo können Sie buchen?

Ballonfahren – wie funktioniert das eigentlich?
Ballonfahren ist ein Abenteuer! Warum? Weil man den Ballon nicht steuern kann und man nie genau weiß, wo man landen wird. So einfach ist das. Man kann nicht sagen, dass man heute von Ort A nach Ort B fahren wird, sondern muß die Ballonfahrt genau planen. Vor der Ballonfahrt erhält der Ballonpilot ausführliche Wetterinfos aus dem Internet oder per Telefon vom Deutschen Wetterdienst. Hier heißt es dann genau zuzuhören und die Wetterlage zu unterpretieren.
Das Wichtige sind hier vor allem die Windgeschwindigkeiten am Boden und in der Höhe sowie deren Richtung. Hat man diese beiden Infos, kann man ausgehend vom Startplatz schon einmal ungefähr erkennen, wohin der Ballon treiben wird.
Ist man dann gestartet, so heißt es eine Windrichtung und Höhe finden, die in ein offenes Gebiet führt, das heißt, in ein Gebiet, in welchem man genügend Landeplätze hat. Denn zum Landen benötigt man keinen Flugplatz, sondern lediglich eine Wiese, einen abgeernteten Acker und auch mal eine Straße.
Sie sehen – steuern kann man einen Ballon nicht – auch wenn es Ballonfahren und nicht Ballonfliegen heißt. Man kann den Ballon nur steuern, indem man die Höhe ändert und somit in eine andere Richtung fährt.

Ballonfahrten im Allgäu - Steigen Sie mit ein!

Ballonfahrten im Allgäu – Steigen Sie mit ein!

Warum kann man nicht den ganzen Tag Ballonfahren?
Im Sommer sieht man einen Heißluftballon nur an den Tagesrandzeiten – nämlich früh morgens oder spät abends. Denn tagsüber weht zuviel Wind und es herrscht Thermik, die ein sanftes dahingleiten aufgrund der Erwärmung des Bodens unmöglich macht. Dies geschieht durch die Sonneneinstrahlung, die dann im Winter nicht so stark ist. Somit kann man bei geeignetem Wetter im Winter auch tagsüber Ballonfahren, das ermöglicht längere Ballonfahrten, die man über den Alpen unternehmen kann. Denn bei einer „echten“ Alpenüberquerung im Ballon benötigt man mind. 3 Stunden, um im Ballon über den Alpenhauptkamm zu kommen.
Unternimmt man nur eine normale Alpenpanorama Ballonfahrt, so kann man ebenso länger oben bleiben, denn der zweite Vorteil im Winter sind die niedrigeren Temperaturen. Der Gasvorrat im Ballonkorb reicht für eine längere Ballonfahrt aus, denn der Ballonpilot muß die Ballonhülle weniger aufheizen um in die Luft zu kommen. Natürlich heißt das nicht, dass man nun den ganzen Tag fahren kann – nach maximal 2,5 h ist auch hier der Gasvorrat aufgebraucht.

Ballonfahrten im Allgäu – wie muß das Wetter sein?
Ballonfahren ist stark vom Wetter abhängig. Nur bei geeigneten Bedingungen kann sicher in die Luft gestiegen werden – man sagt, ein Ballon ist das wetterempfindlichste Luftfahrtgerät überhaupt. Somit ist eine gute Wettervorbereitung das A und O. Zunächst sollte der Bodenwind bei Start und Landung 8 bis 10 Knoten nicht übersteigen, ebenso sollte es keine Windböen geben. Auch dürfen die vertikalen Geschwindigkeitsunterschiede nicht allzu groß sein – steigt ein Ballon langsam (mit 1 bis 3 Meter pro Sekunde) auf, so dürfen die Unterschiede in den Höhenströmungen nicht zu stark sein. In der Höhe sind Geschwindigkeiten bis 150 km/h machbar, zum Beispiel bei einer Alpenüberquerung im Ballon.

Die Winde im Allgäu und in den Alpen sind sowieso oftmals tückisch: Im Föhnwind sollte man kein Ballonfahren und auch sollte man an Tälerein- und ausgängen die Bodenbeschaffung beobachten und antizipieren, wie der Wind fließen wird. Wer im Pyhsikunterrricht in der Schule aufgepasst hat, der kennt auch die Leewinde, die man hinter Bergspitzen antrifft – man sollte also möglichst hoch im Ballon über Bergrücken fahren. Sie sehen, Meteorologie kann spannend sein und der Ballonfahrer muß sein Handwerkszeug beherrschen.

Neben dem Wind ist auch die Sicht wichtig! Einerseits will man als Pilot „was sehen“ und seinen Gästen eine schöne Fernsicht bieten, andererseits muß man stets den Boden sehen können. Denn bei einer Landung durch Nebel oder Wolken kann es dazu kommen, dass der Pilto zu spät Hindernisse sehen kann.

Was sieht man alles auf einer Ballonfahrt im Allgäu? Welche Berggipfel?
Startet man zum Beispiel von Sonthofen aus, sieht man die Allgäuer Alpen, das Ammergebirge und Teile des Gregenzer Waldes bis zum Zentis in der Schweiz. Der höchste Berg des Allgäu ist der Große Krottenkopf mit 2657 Metern, das Hohe Licht mit 2652 Metern ist der zweithöchste Berg. Ebenso sieht man die Gipfel des Hohen Ifen, dem Widderstein oder der Mädelegabel. Das Nebelohrn gehört wegen der Seilbahn zu den bekanntesten Bergen der Allgäuer Alpen, ist aber nur 2224 Meter hoch. Der Grünten direkt im Nordosten von Sonthofen mit der 92 Meter hohen Sendeanlage des bayrischen Rundfunks ist lediglich 1738 Meter hoch, dafür sehr markant.

Die größten Städte des Allgäus sind Memmingen, Kempten und Füssen.

Weitere Orte im Allgäu:
Altusried
Bad Hindelang
Buchenberg
Dietmannsried
Eisenberg (Allgäu)
Füssen
Haldenwang
Immenstadt im Allgäu
Isny im Allgäu
Kaufbeuren
Kempten (Allgäu)
Kißlegg
Leutkirch im Allgäu
Lindenberg im Allgäu
Marktoberdorf
Nesselwang
Obergünzburg
Oberstaufen
Oberstdorf
Pfronten
Rückholz
Seeg
Sonthofen
Waltenhofen
Wangen im Allgäu
Weiler-Simmerberg
Wiggensbach

Ballonfahrt im Allgäu 2013

Ballonfahrt im Allgäu 2013: Im Vordergrund Sonthofen, im Hintergrund Oberstdorf.

Ist es kalt in einem Ballon im Winter?

Sind die Temperaturen in den Minusbereich gefallen, sollte man sich natürlich warm anziehen, doch so kalt wie auf der Skipiste wird es nicht. Denn im Ballonkorb spürt man keinen Fahrtwind, es ist Windstill. Über den Köpfen thront der Ballonbrenner, der etwas Wärme beim Heizen abstrahlt. Auf warme Füsse sollte man achten, vor allem dann später nach der Landung, wenn man einige Zeit auf dem Feld stehen wird. Sie sollten also keine Angst haben, dass Sie frieren – Mütze, Handschuhe, dicke Winterjacke und Winterschuhe und Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen!

Der Ablauf einer Ballonfahrt in den Bergen

Um sich vorzustellen, wie eine Ballonfahrt abläuft, versuchen wir Ihnen hier den Ablauf einer typischen Ballonfahrt zu skizzieren. Insgesamt müssen Sie für die ganze Action ungefähr fünf Stunden rechnen. Zunächst vereinbaren wir einen Termin für Ihre Ballonfahrt im Allgäu. Gerne können wir dies auch schon einige Wochen im voraus machen . je nachdem wie Sie es wünschen. Einen Tag vor der Ballonfahrt telefonieren wir und Sie erhalten die Infos zum Zeitpunkt und Treffpunkt. Vor allem spielt nun das Wetter die größte Rolle: Nur bei einer sicheren Wetterlage treffen wir uns und können eine schöne Ballonfahrt unternehmen. Sollte das Wetter nicht zum Ballonfahren geeignet sein, müssen wir den Termin leider absagen und vereinbaren gleich einen neuen.

Haben wir uns also am Vorabend geeignet, dass wir uns treffen, ist meistens um ca. 10 Uhr der Treffpunkt. Hier steigen Sie in eines unserer Verfolgerfahrzeuge ein und es geht zum Startplatz. Dieser kann sich von Ballonfahrt zu Ballonfahrt ändern, denn der Wind bzw. seine Richtung bestimmen das Spiel. Im Voraus wissen wir meist die Windrichtung und können so einen ungefähren Fahrtverlauf planen. Vor allem das Landegebiet ist in diesen Berechnungen sehr wichtig.

Am Startplatz angekommen, bereiten Sie als Mitfahrer zusammen mit uns als Balloncrew den Ballon für die Ballonfahrt vor. Sie verpassen also nichts und sind gerne eingeladen tatkräftig uns zur Seite zu stehen. Der Aufbau dauert ca. eine halbe Stunde, dann steht ein knapp 20 Meter hoher Ballon vor Ihnen!

Nachdem alle Mitfahrer eingestiegen sind, gibt es nach der Begrüßung „Herzlich willkommen an Bord“ eine kurze Sicherheitseinweisung mit den wichtigsten Verhaltensregeln. Und dann geht es schon ab in die Luft! Je nach Wind und Richtung schweben Sie dann zwischen 1,5 und 2 Stunden über dem Allgäu. Der Pilot ist mit modernsten Utensilien wie GPS, Höhenmesser und Tablet-PC ausgestattet. Während der Fahrt plant der Pilot schon eine Landung in einem potentiellen Gebiet. Unterwegs ist in der Zwischenzeit das Verfolgerfahrzeug mit Anhänger. Per Funk bekommt das Team am Boden die Fahrtrichtung um dann möglichst zur Landung schon am richtigen Platz stehen zu können.

Die Landung erfolgt auf einer Wiese, einem Acker, am besten aber auf einem zugeschneiten Schneefeld. Bis der Ballon inklusive Hülle, Korb und Brenner wieder im Anhänger verstaut ist, vergehen nun wieder eine knappe halbe Stunde. Danach ist erst einmal ausruhen angesagt, bei heißem Kaffee, Glühwein und auch einem kühlen Gläschen Sekt. Denn nun steht die Ballonfahrertaufe an, jeder Mitfahrer erhält einen adeligen Namen und wird in den Stand der Adeligen erhoben.

Die Rückfahrt zum Treffpunkt und ihrem Auto ist das Ende eines hoffentlichen schönen Erlebnisses für Sie.

Weitere Fragen werden demnächst beantwortet:
Was ist das Schwierige für den Ballonpiloten in den Alpen zu fahren?
Was macht der Ballonverfolger während der Ballonfahrt?
Ballonmontgolfiaden im Winter? Gibt es die?
Eine Alpenüberquerung im Ballon – bieten wir das auch an?

Wer erzählt hier von seinen Ballonfahrten?

Ballonfahrer Nils Römeling

Ballonfahrer Nils Römeling

Hallo, mein Name ist Nils Römeling und ich bin leidenschaftlicher Ballonfahrer. Seit 1993 besitze ich den Pilotenschein und habe fast 1.000 Ballonfahrten erleben dürfen – damals war ich mit 18 Jahren der jüngste Ballonpilot Deutschlands. Unter dem Jahr fahre ich im bayrischen Augsburg mit meinem Ballon – im Winter in den Alpen im Allgäu. Grandiose Sichten mit bis zu 200 km machen die jährlichen Ballonfahrten in den Alpen zu einem Highlight – immer wieder und immer wieder. Deshalb komme ich jedes Jahr gerne wieder um diese atemberaubende Aussicht zu genießen. Wenn das Wetter keine Ballonfahrten zulassen, dann geht es eben zum Snowboarden…

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